AFP – Agrarinvestitionsprogramm

Kurzübersicht der Fördermöglichkeiten im Agrarinvestitionsförderprogramm (AFP 2018)

Das Agrarinvestitionsförderprogramm (AFP) zielt auf eine Stärkung der nachhaltigen und artgerechten Tierproduktion sowie die Modernisierung und Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der landwirtschaftlichen Betriebe ab. Gleichzeitig wird über die Anpassung der Produktions- und Arbeitsbedingungen an moderne Standards die  Qualität der Arbeitsplätze in der Landwirtschaft verbessert. Der Verbesserung der Haltungsbedingungen der Nutztiere wird dabei eine besondere Bedeutung beigemessen.
Mit dem Agrarinvestitionsförderprogramm (AFP) werden insbesondere Baumaßnahmen gefördert. Diese sollen dazu dienen, die Produktions- und Arbeitsbedingungen sowie die Haltungsbedingungen von Nutztieren zu verbessern und die Produktionskosten zu rationalisieren und zu senken.

Voraussetzungen

  • Mindestgröße nach dem Gesetz über die Alterssicherung der Landwirte.
  • Mindestens 25 % der Umsatzerlöse aus Bodenbewirtschaftung bzw. bodengebundener Tierhaltung.
  • Positive Einkünfte im Einkommensteuerbescheid von max. 90.000 Euro bei Ledigen und 120.000 Euro bei Verheirateten.
  • Berufliche Qualifikation:
  • Mindestens Besuch von 3 Seminaren des Bildungsprogramms Landwirt (BiLa) oder Abschlussprüfung in einem Agrarberuf oder erfolgreicher Abschluss einer agrar- und forstwirtschaftlichen Fachschule oder gleichwertige Berufsbildung.
  • Bei Investitionen über 200.000 Euro zuwendungsfähigen Ausgaben:
    • Buchführungsnachweis (mindestens zwei Buchabschlüsse bei Antragstellung in Form eines BMEL-Abschlusses).
    • Buchführungsauflage für mindestens 5 Jahre ab Abschluss der Maßnahme.
    • Nachweis angemessener Eigenkapitalbildung.
  • Investitionskonzept (Nachweis der Wirtschaftlichkeit und Finanzierbarkeit).
  • Zuwendungsfähige Investitionen von mindestens 20.000 Euro, maximal 400.000 Euro (Einzelunternehmen)
  • Vom Betrieb sind besondere Anforderungen mindestens in einem der Bereiche Verbraucher-, Umwelt- oder Klimaschutz und zusätzlich im Falle von Stallbauinvestitionen im Bereich Tierschutz entsprechend den Vorgaben der Anlage 1 zur Richtlinie zu erfüllen.

 

Förderung

  • Die Zuwendungen werden als reine Zuschüsse in folgender Höhe gewährt:
  • Maßnahmen zur Verarbeitung und Direktvermarktung von Anhang-I-Produkten werden mit 15 % bezuschusst.
  • Alle Vorhaben im Bereich der Tierhaltung müssen den Vorgaben der „Premiumförderung“ entsprechen.
  • Investitionen in die Tierhaltung werden mit bis zu 25 % bezuschusst.
  • Investitionen, die der erstmaligen Umstellung der Anbindehaltung von Milchkühen auf Laufstallhaltung dienen werden mit 30 % bezuschusst.
  • Der Zuschuss zur Förderung der fachkundigen Betreuung beträgt bis zu 50 % der Betreuungkosten.
  • Die zuwendungsfähigen Ausgaben werden bei allen Vorhaben auf maximal 400.000 € begrenzt.

Die BBA steht Ihnen für alle Fragen im Zusammenhang mit der Kostenschätzung und Wirtschaftlichkeitsberechnung, Antragstellung und Abwicklung eines Förderverfahrens gerne hilfreich zur Seite. Rufen Sie uns an!

Wenn Sie sich genauer informieren wollen oder eine Förderung beantragen wollen, dann wenden Sie sich bitte an die BBA GmbH; wir sind die unabhängige und langjährig erfahrene Betreuergesellschaft in Bayern. Unsere Mitarbeiter stehen Ihnen überall in Bayern gerne zur Verfügung. Anruf genügt!

Downloads: Infoblatt AFP 2018